Le Corbusier's Farbenklaviaturen

 

Le Corbusier's Farbenklaviaturen sind ein Standardwerkzeug für architektonische Farbgestaltung, die dem natürlichen Empfinden und individuellen Bedürfnissen entsprechen.

 

Das Werk reproduziert Le Corbusier’s Farbenklaviaturen in authentischer Form und zitiert aus seinem Typoskript "Polychromie Architecturale – Studie von einem (übrigens in das Abenteuer der modernen Malerei verstrickten) Architekten für Architekten".

 

Die Farbenklaviaturen

Die Polychromie Architecturale besteht aus 63 faszinierenden Farbtönen, die Le Corbusier in zwei Farbkollektionen ursprünglich für die Schweizer Tapetenfirma Salubra geschaffen hat. Die erste Kollektion von 1931 umfasst 43 Farbtöne. Die zweite Kollektion von 1959 vollendet die Polychromie Architecturale mit 20 weiteren Farben. Le Corbusier organisierte die Farben auf 13 Farbenklaviaturen – "Les Claviers de Couleurs" – so, dass man mit einem Schieber, der sogenannten "Brille", jeweils drei bis fünf Farben isolieren bzw. kombinieren kann und so seine persönliche intuitive Farbgestaltung findet. Mit seiner Polychromie Architecturale berücksichtigt Le Corbusier die unterschiedlichen Sensitivitäten der Individuen bei der Auswahl von Farben und erstellt mit seinen Farbenklaviaturen verschiedene räumliche Stimmungen, die spezifische Funktionen der Farben reflektieren. Die Kombination von bunten und unbunten Tönen und von unterschiedlichen Helligkeitswerten unterstreicht die außergewöhnlichen Erfahrungen von Le Corbusier in der Architektur und als Maler, die das Fundament der gesamten Polychromie Architecturale bilden.

 


Die Farbenklaviaturen von 1931 mit 12 individuellen Farbstimmungen 

Le Corbusier entwickelte neun räumliche Farbstimmungen mit jeweils drei muralen Farbtönen (stimmungsgebende Farben) und ausgewählte Kombinationsfarben. Er bezeichnete jede Stimmung mit einem Namen, der die polychrome Wirkung aufgreift: Raum, Himmel, Samt I und Samt II, Mauer I und Mauer II, Sand I und Sand II sowie Landschaft. Drei weitere Farbenklaviaturen ohne spezifisch definierte Farbstimmung bezeichnet Le Corbusier als Buntscheckig I, Buntscheckig II und Buntscheckig III. Die Farbtöne sind systematisch angeordnet, sodass die Kollektion begleitenden Brillen es ermöglichen zwei oder drei Töne auf den stimmungsgebenden Hintergrundnuancen sowie einen einzigen Ton auf zwei Hintergrundnuancen zu isolieren.



Die Farbenklaviatur von 1959


Aus den 20 Farben der zweiten Kollektion entwickelte Le Corbusier eine zusätzliche Farbenklaviatur die zahlreiche weitere Möglichkeiten der Farbkombination bietet. Mit den Brillen können für die Kollektionen von 1959 drei oder vier Farben isoliert und aufeinander abgestimmt werden. Alle 20 Farben von 1959 können auch harmonisch in die Stimmungen von 1931 integriert werden. Auf 44 Seiten präsentiert das Buch die 63 Farben auf insgesamt 13 Farbenklaviaturen und beinhaltet die zur Farbauswahl gehörenden “Brillen“ auf zwei separaten Schiebern. Die Farbenklaviaturen wurden im hochqualitativen 4-Farbdruck produziert.

 

 

ISBN: 978-3-033-06113-2

 

 


CHF 129,–

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• Buch: 21,5 x 30,5 cm 

 

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